Akupunktur – ein Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin

woman being massaged in spa 1
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Bei der Akupunktur handelt es sich um einen Teilaspekt der Traditionellen Chinesischen Medizin (kurz TCM) mit einer sehr alten geschichtlichen Vergangenheit. Hierbei lassen sich die ersten schriftlichen Aufzeichnungen zur Benutzung von Nadeln bis in das zweite Jahrhundert vor Christi zurück verfolgen. Auf der anderen Seite vermutet, daß man schon den Einsatz spezieller Nadeln zur Akupunktur vor +über 5000 Jahren praktiziert hat.

Das grundsätzliche Ziel einer Akupunktur Behandlung ist, das Qi (bekannt aus vielen anderen Abhandlungen den der Traditionellen Chinesischen Medizin), also die Lebensenergie des menschlichen Körpers positiv zu beeinflussen. Durch diese Art der Behandlung soll wieder eine Harmonisierung der Lebensenergie hergestellt werden. Bei einer solchen Akupunkturbehandlung werden einige der ca. 360 Akupunkturpunkte dazu genutzt um die Harmonisierung der Lebensenergie zu bewirken. Diese ca. 360 Akupunkturpunkte sind in 12 sogenannte Hauptmeridiane und 8 Extrameridiane unterteilt, welche in einer spiegelbildlichen Anordnung über den ganzen Körper verteilt liegen.

Bei einer solche Behandlung werden nach einer entspannenden Vorbereitung die ausgewählten Akupunkturpunkte erwärmt und massiert. Dabei wird immer darauf geachtet, so wenig wie möglich Einstiche mit Akupunkturnadeln zu machen, denn auch hier gilt der Grundsatz „Weniger ist oftmals mehr“. Am Ende einer Akupunkturbehandlung sollte auch wieder eine ausreichenden Entspannungsphase stattfinden. Auch heute streiten sich immer wieder viele Schulmediziner und Anhänger dieser Komplementärmedizin über die Wirksamkeit der Akupunktur. Doch bei allem „Für und Wider“ dieser Behandlungsmethode sollte nicht außer Acht gelassen werden, das diese harmlos wirkenden Nadeln bei falscher Anwendung auch Risiken bergen können.

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