Erkältung

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Hier kommen ein paar Tipps, mit denen Sie sich etwas Gutes tun können:

Trinken Sie viel! Warme Flüssigkeit tut dem Körper in der Krankheitsphase besonders gut. Es gibt diverse Teesorten bei Erkältungsbeschwerden, die Sie entweder in Ihrer Apotheke vor Ort finden, oder online bestellen können. Hier ein paar Tipps:

  • Heumann Erkaeltungstee
  • SIDROGA Erkaeltungstee
  • H&S Erkaeltungstee
  • Bio Husten-Tee

Alle Tees enthalten wichtige Kräuter, die ihrem Körper gut tun werden. Falls Sie den Tee in Ihrer Apotheke kaufen möchten, können Sie ihn lose ordern. Folgende Teesorten sind zu empfehlen: Lindenblüten, Hagebutte, Pfefferminze, Zinnkraut, Weidenrinde, Süssholzwurzel, Salbei, Spitzwegerich, Thymian, Malve…

Die Kräuter wirken schleimlösend,leicht schmerzlindernd, oder helfen bei leichtem Reizhusten. Und schmecken tun sie auch gut – vor allem der Thymian! Falls Ihnen der Tee allein nicht genügt und Sie das Gefühl haben, stärkere Medikamente zu brauchen, gehen Sie bitte zu Ihrem Arzt oder in Ihre Apotheke.

Wenn Sie eine Erkältung erwischt hat, ist es höchste Zeit um die nächste Apotheke anzusteuern. Folgende Medikamente helfen Ihnen schneller wieder auf die Beine:

Aspirin Complex:
Hilft Ihnen bei Schmerzen & Fieber und befreit Ihre verstopfte Nase

Sinupret forte / Soledum forte / Gelomyrtol forte:
Löst zähen Schleim in den Nasennebenhöhlen und/oder Stirnhöhle und in den Bronchien

Nasenspray:
Gibt es entweder mit Oxymetazolinhydrochlorid oder Xylometazolinhydrochlorid und wirkt somit abschwellend bei der verstopften Nase. Sollte aber maximal 7 Tage angewendet werden, da sonst ein Gewöhnungseffekt auftreten kann. Falls die Nasenschleimhaut nur trocken oder blutig verkrustet ist, sollten sie ein Nasenspray mit Meerwasser und Dexpanthenol nehmen. Das pflegt und befeuchtet und macht die Nasenschleimhaut somit widerstandsfähiger gegen Krankheitserreger.

Hustensaft:
Es gibt entweder den verschleimten Husten oder den trockenen Reizhusten. Bei ersterem hilft z. Bsp.: Soledum Hustensaft ( sehr lecker für die, die Thymian mögen ), Bronchicum Hustensaft, Mucosolvan Hustenlöser…
Bei dem trockenen Reizhusten ist entweder Silomat Hustenstiller angesagt oder Hustenstiller von Wick. Pflanzlich ist der Phytohustil Hustenreizstiller Sirup ein sehr angesagtes Mittel.

Erkältungsbad:
Auch ein warmes Bad ( Achtung: Nicht zu heiss –> belastet den Kreislauf/ bitte auch nicht baden wenn Sie Fieber haben –> Kreislaufkollaps ) kann manchmal ein kleines Wunder bewirken.

Hier empfehle ich Ihnen z. Bsp.:

  • Kneipp Erkaeltungsbad Spezial,
  • Tetesept Erkältungsbad N
  • Siehe auch Nasenspülung

Wenn Sie Ihrem Immunsystem etwas wirklich Gutes tun wollen, dann nehmen Sie über die Wintermonate ( Erkältungszeit ) einfach Orthomol Immun Pro. Wenn Sie es regelmäßig nehmen, werden Sie eine Verbesserung Ihres Immunsystems feststellen !

Warum werde ich eigentlich heiser ?

Wenn man erkältet ist, sind entweder Bakterien oder Viren mit von der Partie. Wenn sich dann noch eine Kehlkopfentzündung hinzuschleicht, verändern sich die Stimmbänder. Versucht man nun, weiterhin ” normal ” zu sprechen, werden die Stimmbänder zu stark belastet. Eine Stimmstörung ist die Folge und die Stimme hört sich heiser an.

Wie aber kommt es eigentlich zu einer Erkältung?

Erkältungen werden durch Viren verursacht, die solange in kleine Tröpfchen verpackt in der Luft umherfliegen, bis wir sie einatmen.

Aber wo kommen diese Viren her?

Bereits erkältete Menschen scheiden sie – bei jedem Niesen oder Husten – aus und verteilen sie so in der Umwelt. Die kleinen Erkältungsviren fliegen meist nicht “pur” durch die Gegend, sondern sind in Schleimtröpfchen verpackt. Hustet oder niest nun eine erkrankte Person, werden diese Tröpfchen mit bis zu 900 km/Stunde herausgeschleudert.
Der weitere Weg bis zum nächsten Wirt ist nun nicht mehr weit: Entweder wir atmen diese Schleimtröpfchen direkt ein oder aber berühren Gegenstände, die mit den Viren übersät sind. Hier sind vor allem die Haltegriffe in öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch Türklinken zu nennen. Deshalb ist das Händewaschen – nicht nur in der Erkältungszeit – immer die einfachste und günstigste Lösung, um sich gegen die lästigen Viren zu schützen.

Ist unser Immunsystem fit, dann haben es diese Erreger viel schwerer, eine Infektion bei uns auszulösen. Aber der heutige Alltag ist leider sehr stressintensiv, wer hat heute schon die Zeit, um mindestens 8 Stunden zu schlafen, sich abwechslungsreich zu ernähren, regelmäßig Sport zu treiben…..Nikotin, Alkohol und diverse Umweltgifte beeinträchtigen das Immunsystem und sorgen so dafür, dass wir immer anfälliger für Viren & Co. werden.

Die ersten Anzeichen einer Erkältung kennt wohl jeder: Es beginnt mit Kopf- und Gliederschmerzen, man fühlt sich matt und ausgelaugt. Bestimmt haben Sie Schmerztabletten im Haus, entweder Sie können den Wirkstoff Acetylsalicylsäure verwenden, oder aber Sie nehmen ein Ibuprofen-Präparat zu sich. Hiervon sollten Sie maximal 1200 mg pro Tag nehmen. Auch der Wirkstoff Paracetamol hilft sehr gut gegen Fieber und Schmerzen. Nur sollten Sie – wie von allen Schmerzmitteln, eine möglichst geringe Dosis des Mittels einnehmen, denn alle Schmerzmittel haben natürlich auch Nebenwirkungen und können verschiedene Organe schädigen. So geht z.B. Paracetamol stark auf die Leber, Acetylsalicylsäure kann Magenbluten verursachen und generell alle Schmerzmittel können die Nieren schädigen.

Ungefähr 2 – 3 Tage nach der Infektion bemerkt der Betroffene Schluckbeschwerden und Halsschmerzen, hier helfen Halsschmerztabletten, die desinfizierende Inhaltsstoffe haben, meist sehr gut. Aber auch der gute alte Salbei in Form von Bonbons oder Tee kann sehr gut gegen das Kratzen im Hals helfen. Kochen Sie sich mehrere Tassen Tee pro Tag und gurgeln Sie damit. Ausserdem sollten Sie stets Ihren Hals in einen warmen Schal verpacken. Sieht nicht nur schick aus, sondern hält auch noch schön warm!

In den meisten Fällen kommt dann noch ein lästiger Schnupfen hinzu. Die Schleimhaut in der Nase schwillt an und man bekommt oft nur noch schlecht Luft. Hier sind zwei Sorten von Nasensprays gefragt: Eines zum Abschwellen der Schleimhaut und das andere zur Pflege und Befeuchtung. ( Meersalz Nasenspray ). Die Haut um die Nase ist gerötet und tut weh, hier hilft es, die Nase nach jedem Schneuzen gut einzucremen, wie z. B. mit einer Wund- und Heilsalbe . Etwa um den fünften Tag nach der Infektion erreicht der Schnupfen seinen Höhepunkt, man fühlt sich elend und die Gliederschmerzen sind nicht gerade angenehm. Warme Erkaeltungsbäder mit Menthol oder anderen ätherischen Ölen sind jetzt eine wahre Wohltat. Durch die Öle können Sie wieder besser durchatmen und das warme Nass nimmt einen ein klein wenig die “Schwere in den Knochen”, man fühlt sich gleich ein wenig besser. Aufpassen sollten Sie allerdings, wenn Sie Fieber haben – da der Kreislauf bei erhöhter Temperatur zu stark belastet wird, sollten Sie auf ein warmes Bad verzichten.

Wenn Sie fit sein müssen für Arbeit oder Familie und es sich nicht leisten können, krank im Bett zu liegen, empfiehlt sich hier ein guter Erkältungs-Saft für die Nacht. Den sollten Sie aber wirklich nur am Abend anwenden, denn die Inhaltsstoffe des Saftes wirken leicht ermüdend, sodass Sie in einen erholsamen Schlaf fallen können. Auch sollten die Anwendung auf drei Nächte beschränkt werden.

Häufig tritt nun auch ein Husten auf, der sich erst als “trockener” ( unproduktiver ) und später als produktiver Husten ( mit Auswurf ) bemerkbar macht. Hier helfen diverse Säfte – entweder zum Stillen bei einem trockenen Husten oder zum Lösen, wenn der Schleim festsitzt. Fragen Sie einfach in der Apotheke nach! Wenn der Schleim noch festsitzt und sich nicht richtig lösen will, kann ein Präparat mit Acetylcystein sehr gute Dienst leisten. Außerdem helfen:

  • Husten Bronchial Tee
  • Fenchelhonig gegen Husten und Heiserkeit
  • Bronchicum Pastillen
  • Ultraschall-Inhalationsgerät

Wichtig ist: Sie sollten mindestens 2 – 3 Liter Flüssigkeit am Tag zu sich nehmen. Warmer Tee tut hier besonders gut. Da der Husten aber ein Schutzreflex ist, der die Atemwege von Staub und Fremdkörpern freihält, sollte er ernst genommen werden. Stellt sich nach ein paar Tagen keine Besserung ein, suchen Sie bitte einen Arzt auf!

Warum fühlt man sich eigentlich so schlapp, wenn man erkältet ist? Daran ist die Reaktion unseres Immunsystems schuld! Denn dringen Viren oder Bakterien in unseren Körper ein, die dort nicht erwünscht sind, kommt unsere eigene Körperabwehr zum Einsatz. Die ” Wachsoldaten ” nehmen die Eindringlinge wahr und sorgen dafür, dass sogenannte Zytokine vom Körper ausgeschüttet werden. Und genau diese Zytokine, die auch körpereigene Abwehrstoffe genannt werden, sind daran Schuld, dass wir uns so schlapp fühlen. Denn durch sie werden Entzündungsprozesse in unseren Schleimhäuten in Gang gesetzt und wir können sogar Fieber bekommen.

Hat Sie nun eine Erkältung voll erwischt, sollten Sie sich auf keinen Fall überanstrengen. Schonen Sie sich, schlafen Sie viel und halten Sie sich warm ( achten Sie auf warme Füsse ).
Wenn Sie ihrem Körper die nötige Ruhe geben, kann er sich am schnellsten wieder erholen. Und hier wiederhole ich, wie wichtig die Zufuhr von Flüssigkeit ist : Trinken Sie viel, Holunderblütentee, Lindenblütentee oder ein Erkältungstee, aber auch eine heiße Zitrone ( in HEISSE Zitrone + Vitamin C ) wird Ihnen eine wahre Wohltat sein. Ernähren Sie sich abwechslungsreich mit viel frischem Obst und Gemüse. Auf schwere Kost sollten Sie verzichten, da diese den Körper nur unnötig belastet.

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