Mit einer gründlichen Wohnungsreinigung Krankheiten vorbeugen

woman laying in spa while someone is giving her face treatment
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Allergien, Asthma und Schädigungen des Immunsystems – wer auf eine gründliche Reinigung seiner Wohnung verzichtet, setzt sich vielen Gesundheitsrisiken aus. Lesen Sie hier, wie Sie Milben, Staub und Schimmel den Garaus machen.

Hausstaubmilben sind so winzig, dass sie mit dem bloßen Auge nicht sichtbar sind. Dennoch können die zur Gattung der Spinnentiere gehörenden Krabbeltierchen vielen Menschen das Leben schwer machen. Der Kot der Milben kann Allergien auslösen. Er ist feiner als Staub und verteilt sich in der ganzen Wohnung. Werden Allergien nicht behandelt, können Sie schlimmstenfalls zu Asthma führen. Milben lieben ein feuchtwarmes Klima. Waschen Sie Decken und Kissen, die mit synthetischem Material gefüllt sein sollten, regelmäßig bei 90 Grad, um die Tiere abzutöten. Kuscheltiere sollten Sie für etwa zwei Stunden ins Gefrierfach legen. Saugen Sie Matratzen und Teppiche dreimal pro Woche mit dem Staubsauger gründlich ab und vergessen Sie nicht, die Vorhänge zu waschen. Für Allergiker sind Ledermöbel und Rollos besser geeignet. Wischen Sie regelmäßig Staub. Sie können für die Wohnungsreinigung auch einen Dampfreiniger von Thermostar nutzen.

Neben Hausstaubmilben kann auch Schimmel Krankheiten auslösen. Wenn Schimmel entdeckt wird, ist das oft nur die Spitze des Eisbergs und der Pilz hat sich meistens mehr ausgebreitet als zu sehen ist. Viele unterschätzen die gesundheitlichen Risiken von Schimmel. Tatsächlich kann der Befall zu Konzentrationsschwierigkeiten und Übelkeit führen, manchmal auch zu Kopfschmerzen, Allergien und Asthma. Auch das Immunsystem kann geschädigt werden. Schimmelflecken bilden sich bei hoher Luftfeuchtigkeit und falschem Lüften. Meistens bildet er sich in feuchten Räumen, wie im Badezimmer oder Keller.

Gelegentlich ist auch das Schlafzimmer von Schimmelbefall betroffen. Das hat folgende Ursache: Durch die hohen Heizkosten und das angeblich gesunde, kühle Schlafzimmer, das propagiert wird, heizen viele ihr Schlafzimmer im Winter nicht richtig. Doch dadurch wird Schimmelbildung begünstigt. Im Winter steigt das Schimmelrisiko ohnehin an, weil sich mehr Kondenswasser bildet. Lüften Sie regelmäßig alle Räume durch Stoßlüften morgens und abends und verzichten Sie darauf, Ihre Wäsche in der Wohnung zu trocknen. Ziehen Sie einen Fachmann zu Rate, wenn der Schimmelfleck einen halben Quadratmeter umfasst oder sogar größer ist. Und verfallen Sie nicht der Versuchung, den Schimmelfleck einfach zu überstreichen – er wird wiederkommen. Wenn Schimmel in Mietwohnungen durch bauliche Mängel entstanden ist, ist der Vermieter dafür verantwortlich, diese zu beseitigen.

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